Auf der Buchmesse in Frankfurt kürten Börsenblatt und Schotts Sammelsurium den Titel

Begegnungen mit dem Serienmörder. Jetzt sprechen die Opfer

 

zum kuriosesten Buchtitel des Jahres 2008. Das Buch von Stephan Harbort ist im Droste Verlag erschienen.

Dieser Titel hat die dreiköpfige Jury überzeugt: „Das ist große Titelei-Kunst nahe am Wahnsinn. Da kann kein Boulevard-Blatt mithalten,“ begründet Literaturkritiker Elmar Krekeler die Wahl. Auch Kuriositätensammler Ben Schott ist begeistert: „Dieser Titel ist ungewollt komisch, und das ist die beste Art von Humor“. Autorin Susanne Fröhlich fand: „Bei all der Scheußlichkeit der Thematik winkt hier doch immer noch ein Hauch der Hoffnung…“

Der Autor des Siegertitels vom Droste Verlag, Stephan Harbort, freute sich über die ungewöhnliche Ehrung: „Wir freuen wir uns alle über den Preis, insbesondere weil über die Publicity die Opferbelange mehr Aufmerksamkeit bekommen.“

Geehrt wurde auch die Buchhändlerin Stephanie Polberg von der gleichnamigen Buchhandlung in Essen: „Ich bin überrascht und freue mich sehr!“ Sie hatte den Siegertitel in der ersten Phase des Wettbewerbs vorgeschlagen, nachdem sie beim Blättern in der Vorschau des Droste Verlags darüber gestolpert war.

Die Urkunde

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